Wetter in der Seele Als wäre es eine Zeit ohne Laute. Als wäre alles nur in meinem Kopf. Nie hätte ich gedacht, dass Gestern nur Gestern ist. Immer hatte ich gehofft - dass das Gestern auch morgen sein wird. Hätte ich doch vorher gewusst - dass das Gestern nur noch Gestern besteht. Dann hätte ich von Euch doch sicher Abschied genommen - oder hätten diese 1000 Tränen das Loslassen verwehrt? Doch jetzt spielt nur noch meine Erinnerung für mein Gehirn den selbstmitleidigen Regen. Und ich erwarte sicher nicht besseres Wetter - denn wie es so mit den Menschen ist - so spielt die Gewohnheit den sicheren Retter. Morgen will ich es besser machen - dann bin ich von Herzen schlau. Tritt`st Du morgen in mein Leben, dann - Oh Gott - ich weiß es garnicht genau. Ich hoffe, dann zeigst Du es mir, daß wir beieinander bleib`n. Sonst kann ich für garnichts garantieren, denn dann mußt Du einfach mal öfters bei mir sein. Ingrid Balkenholl, Königswinter, Januar 2007
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